Umgang mit Akromegalie
Im Umgang mit der Krankheit Akromegalie spielen viele Aspekte eine Rolle: vom anfänglichen Stress durch die Diagnose bis hin zu den vielen Untersuchungen und einer möglichen Operation. Außerdem müssen Sie lernen, mit einer Erkrankung zu leben, die möglicherweise eine lebenslange Behandlung erfordert.
Für manche Menschen bedeutet die Diagnose einer chronischen Erkrankung eine Umkehr zu einem gesünderen Lebensstil. Manche Patienten hören auf zu rauchen, trinken weniger Alkohol und achten bewusster darauf, sich besser zu ernähren und sich regelmäßiger zu bewegen.
Eine positive Lebenseinstellung wird Ihnen grundsätzlich Ihr Leben mit Akromegalie erleichtern.
Selbsthilfegruppen
Finden Sie eine Selbsthilfegruppe für Akromegalie-Patient*innen, bei der Sie Informationen zu Aktivitäten und Events vor Ort erhalten.
Mit der Diagnose zurechtzukommen
Aufgrund der Erkrankung Akromegalie, sind Sie möglicherweise müde, haben Schmerzen oder fühlen sich in Gegenwart anderer Menschen unwohl. Obwohl es auch eine Erleichterung sein kann, wenn Sie die Diagnose erhalten, fühlen Sie sich vielleicht trotzdem gestresst und machen sich Gedanken über die Zukunft.
Ihr Betreuungsteam kann Sie zur Seelsorge überweisen, wenn Ihnen dies helfen kann. Denken Sie daran: Wenn Sie mit der Behandlung begonnen haben, fühlen Sie sich bald besser. Womöglich hilft es Ihnen auch, mehr Informationen über die Erkrankung zu sammeln, um Ihr Leben besser in der Hand zu haben.
„Also bei der Akromegalie ist das Bedrohliche für die Seele mindestens genauso schlimm wie die körperlichen Beschwerden durch das Wachstumshormon.“
Frau R. B.
„Die körperlichen Änderungen, die entstanden sind, die sind einfach da – wenn ich mir alte Fotos anschaue, die sind viel feiner und weiblicher, und die Veränderungen sind so geblieben – und das ist ein Punkt, der für einen Akromegalie-Patienten sehr belastend ist.“
Patientin mit Akromegalie
„Rückblickend habe ich den Ernst der Lage anfangs nicht verstanden. Es kann überwältigend sein.“
Maria, lebt mit Akromegalie
Wie kann ich mir selbst helfen?
Manchen Menschen hilft es, wenn sie so viel wie möglich über ihre Erkrankung und deren Behandlung wissen.
Setzen Sie sich mit einer Selbsthilfegruppe vor Ort in Verbindung. So kommen Sie in Kontakt mit anderen Menschen in ähnlichen Situationen und erhalten praktische Ratschläge und Informationen, beispielsweise zu den folgenden Themen:
- Abschluss einer Lebensversicherung oder anderen Versicherung (z. B. Reiseversicherung)
- Anspruch auf kostenfreie Rezepte oder medizinische Behandlung
- Arbeitsplatz und Krankschreibung
- Zukunftspläne
- Verreisen mit einer chronischen Erkrankung
Übersicht der verwendeten Quellen, die dem Inhalt dieses Abschnitts zugrunde liegen >
Lesen Sie mehr zum Thema „über Akromegalie sprechen” >
Leben mit Akromegalie
Akromegalie ist eine chronische Erkrankung. Hier können Sie lesen und hören, wie andere Menschen sich nach ihrer Diagnose auf Akromegalie eingestellt haben und mit dieser Erkrankung ein normales Leben führen.
Artikelübersicht:
UMGANG MIT AKROMEGALIE
AKROMEGALIE UND KINDERWUNSCH
BEGLEITERKRANKUNGEN
ÜBER AKROMEGALIE REDEN
ANDEREN HELFEN, AKROMEGALIE ZU VERSTEHEN
ARBEIT UND STUDIUM
REISEN MIT AKROMEGALIE
IHRE MEDIZINISCHE BEHANDLUNG VERFOLGEN
Finden Sie die Unterstützung, die Sie benötigen
Praktische Ratschläge und Hilfestellungen
Lesen Sie die praktischen Ratschläge und Tipps von anderen Menschen mit dieser Erkrankung, die Ihnen das Leben mit Akromegalie erleichtern können.
Selbsthilfegruppen
Finden Sie eine Selbsthilfegruppe für Akromegalie-Patient*innen, bei der Sie Informationen zu Aktivitäten und Events vor Ort erhalten.
Erfahren Sie mehr über Akromegalie
Hier erfahren Sie mehr über Akromegalie, die Ursachen dieser allmählich voranschreitenden Erkrankung sowie die frühen Symptome und Anzeichen.